Der Wettbewerb zu Parallel Traces hat begonnen. Beiträge können bis zum 17. Juli eingereicht werden.

Der Wettbewerb ist offen für volljährige Fotografen und audiovisuelle Künstler, die Anwohner eines europäischen Landes sind.

Fokus des Wettbewerbs sind Architektur, Urbanistik und im Besonderen aus ungewohnter Perspektive entstandene, visuelle Repräsentationen dessen, was von dem jüdischen Erbe im urbanen Gewebe der fünf beteiligten Städte Girona, Wrocław, Tbilisi, Sighet und Belgrad übrig blieb.

Der europaweite Aufruf zielt darauf ab:

  • ein zeitgenössisches Kunstwerk in digitalem Format zu erstellen,
  • gemeinsame Elemente aufzuzeigen, die Bürger mit jüdischer und nicht-jüdischer Herkunft und Kultur zusammenbringt,
  • zu zeigen, dass jüdische Kultur Teil unserer gemeinsamen Heimat – Europa – ist und die zu einer jüdischen Vergangenheit gehörenden Spuren noch in unserem Alltag präsent sind sowie
  • ein besseres Verständnis der Vergangenheit zu gewinnen.

Insgesamt werden an die Urheber der besten Kunstwerke in verschiedenen Kategorien 5000€ verliehen und bis zu 20 Arbeiten werden in den beteiligten Ländern ausgestellt.

Die Jury besteht aus 12 Mitgliedern, die im Bereich des jüdischen Erbes und der Fotografie sowie audiovisueller Gestaltung tätig sind. Beurteilen werden die Mitglieder die eingereichten Arbeiten nach den etablierten Kriterien: Originalität, Exzellenz der Ausführung und Gesamtwirkung.

Mehr Informationen über die Ziele des Projektes und die Richtlinien zum Einreichen der Arbeiten sind auf folgender Website zu finden: https://paralleltraces.eu/